Marieta (mit Anais)

Marieta (mit Anais), Katze aus Spanien, Profilbild
ID 3617
Name Marieta (mit Anais)
Rasse EKH
Farbe schwarzweiß
Geschlecht weiblich
Alter geb. ca. 2017
Einzelkatze Nein
Haltung Wohnungskatze. Wenn Freigang, dann nur gesichert.
Beschreibung Dicht an dicht kuschelten sich Anais und Marieta (beide geb. ca. 2017) zusammen, als sie auf der Straße gefunden wurden. Anstatt fortzulaufen, versuchten sie sich verzweifelt zusammenzuducken und unsichtbar zu machen. Eine Strategie, die es zumindest leichter machte, die beiden verschüchterten und mit der Situation völlig überforderten Katzendamen einzufangen. Vermutlich wurden sie gemeinsam ausgesetzt und kannten sich bereits aus ihrem früheren Zuhause.

Anais und Marieta wurden in einer Pflegestelle untergebracht, wo sie jetzt nach und nach auftauen. Anfangs waren beide noch sehr zurückhaltend, doch ein ruhiger Umgang und liebe Worte half ihnen, doch inzwischen etwas Vertrauen zu fassen. Mit Leckerchen geht dies noch ein wenig besser. Gegen eine kleine Bestechung, lassen sie sich durchaus auch streicheln, wenn sie die Liebkosungen doch noch nicht so voll und ganz genießen können. Doch dies ist nur eine Frage der Zeit – und der Geduld.

Mit anderen Katzen gehen sie sehr viel unbefangener um. Anais und Marieta sind generell eher ruhige Gemüter, aber einem netten Spiel sind sie durchaus nicht abgeneigt. Mit sozialen Samtpfötchen in ihrem neuen Zuhause hätten die beiden also kein Problem.

Anais ist eine wunderschöne Pantherin mit einem glänzenden Lackfellchen. Ihre Freundin Marieta passt mit ihrem hübschen Schwarzweiß-Kleid optisch perfekt zu ihr.

Ein Umzug und die lange Reise werden es erforderlich machen, den beiden Katzenschönheiten ein wenig Eingewöhnungszeit zuzugestehen. Aber sobald sie sich geborgen und endlich Zuhause fühlen, werden sie ganz wunderbare pelzige Gefährtinnen werden.

Update 17.05.2022
Leider kommen Anais und Marieta aus persönlichen Gründen in die Vermittlung zurück.

Marieta und Anais sind letztes Jahr im Mai bei mir eingezogen. Die ersten 6 Wochen haben sie sich hinter der Couch versteckt und haben sich nur raus getraut, wenn ich nicht zuhause war oder nachts, wenn ich geschlafen habe.
Ich habe dann Kameras aufgestellt, um die beiden mal ordentlich zu sehen.

Sie haben von Anfang an gefressen, getrunken und die (offenen) Katzentoiletten angenommen.
Die Futterumstellung war schwierig mit viel Ausprobieren und Aussortieren. Rind und Kalb lasse ich komplett weg, weil sie das immer erbrochen haben. Sie bekommen auch nur noch Nassfutter mit hohem Fleischanteil.

Marieta ist die Mutigere von beiden, zu der ich als erstes eine Verbindung aufbauen konnte. Aber
Anais guckt sich vieles ab, trotzdem ist sie bis heute nicht am gestreichelt werden interessiert.
Nach einem Jahr ist der Stand so, dass ich Marieta zu jeder Zeit streicheln kann (dabei schnurrt sie sogar manchmal, aber nur ganz leise). Auch Bürsten/Kämmen geht bei ihr.
Anais lässt sich nur anfassen, wenn man ihr Futter vorsetzt und sie dabei fressen kann. Dafür
streichen einem beide Katzen bei der Futterzubereitung um die Beine. Anais rollt sich dann auch
schon mal direkt vor mir auf dem Boden und auch über meine Füße, zeigt ihren Bauch und wirkt wie eine ganz normale Katze, aber kommt man ihr dann mit den Händen näher, rennt sie weg.

Beide Katzen spielen sehr gerne, auch wenn das anfangs schwer war, da sie Angst hatten vor mir und sich deshalb nicht auf das Spielzeug konzentrieren konnten (ich habe mich dann immer versucht hinter einer Tür zu verstecken, damit sie nur das Spielzeug sehen - das hat sogar funktioniert!).
Das
hat sich in den letzen Monaten fast vollständig gegeben. Marieta liebt Angel-Spielzeuge und jagt denen hinterher. Anais liebt Spielzeuge, an denen kein Mensch dran hängt, wie zum beispiel kleine Mäuse, mit denen sie dann durch die ganze Wohnung rennt.
Aber seit einigen Tagen ist Anais auch an der Angel interessiert und spielt gemeinsam mit ihrer
Freundin.

Deshalb ist ganz klar, dass die beiden noch immer Fortschritte machen und zutraulicher und mutiger werden. Da ist also noch Luft nach oben!
Für die beiden ist es noch ein weiter Weg zu Schoßkatze. Bisher haben sie die ersten Schritte gemacht und es ist wichtig, den beiden ihr eigenes Tempo zu ermöglichen. Die große Nähe auf dem Arm und dem Schoß macht ihnen im Moment noch große Angst.
Beide sind ängstlich aber nicht aggressiv. Weder mir, noch dem Tierarzt gegenüber. Sie lassen dort alles über sich ergehen, ohne einen Ton von sich zu geben. Gekratzt wird man nur, wenn Leckerlis nicht schnell genug fallen gelassen werden. Ansonsten wurde ich einmal ganz am Anfang angeknurrt von Marieta, weil ich plötzlich in der Tür stand und ich sie wohl erschreckt habe.
Am liebsten wollen die beiden einfach in Ruhe gelassen werden, miteinander kuscheln, sich
gegenseitig putzen und die Möglichkeit haben, von sich aus zu kommen (und das tuen sie wirklich oft, weil Spielen ihnen Laune macht und natürlich spätestens wenn der Magen knurrt, stehen sie da und starren einen an. Also, dass einem nachts jemand übers Gesicht läuft oder dass die beiden klagend Miauen, kommt nicht vor, wenn sie Wünsche haben, setzen sie sich einfach in die Nähe und starren einen an, bis man sich bewegt - so wird man übrigens auch geweckt.)
Ich habe die beiden eigentlich immer in Ruhe gelassen und sie auf mich zukommen lassen. Das hat wunderbar funktioniert.

Was die beiden also brauchen, ist ein entspannter Haushalt ohne Kinder. Ich glaube, Menschen, diepermanent hinter ihnen her sind, wären für die zwei ein Alptraum. Vielleicht zu einer anderen Katze dazu, sodass das Kuschelbedürfnis der neuen Besitzer durch ein anderes Tier gestillt werden kann.
(Ich hatte zwar nie andere Katzen, um die Verträglichkeit zu testen, aber auf meine Katzenfiguren haben Sie immer friedlich reagiert und wollten mit denen kuscheln).
Auf jeden Fall sollten die Besitzer voller Geduld sein und sich auch einfach daran erfreuen können,wie niedlich die beiden zusammen sind.
Sie sind ansonsten absolut unkomplizierte und ruhige Katzen, die sogar Dekorationen stehen lassen und keinen Unsinn machen. Sie sind sehr verfressen, was man super ausnutzen kann bei der Eingewöhnung, denn für ein Leckerli trauen sie sich doch auch mal raus (nur in den ersten 6 Wochen hat das bei mir nicht funktioniert).

Anfangs hatten beide auch furchtbare Angst vor demFernseher. Sobald der an war, sind sie aus dem Raum geflohen, das war ihnen nicht geheuer. Aber das ist mittlerweile Geschichte. Marieta gucktmanchmal ganze Filme mit mir zusammen und sitzt dabei direkt vor dem TV.
Vor allem wenn man Tiere dabei beobachten kann. Deshalb sind auch Fensterbretter Lieblingsplätze.
Interesse an meinem Balkon haben beide, aber da ich direkt an einer lauten Hauptstraße wohne,
haben Sie sich nie raus getraut. Bei jedem Auto, dass angefahren kommt, nehmen sie reiß aus.
Eingestellt am 21.02.2021
Aufenthaltsort Spanien
Befindet sich noch in der Perrera Nein
Befindet sich in einer deutschen Pflegestelle Ja
Hinweise <keine>
Pate(n) <keine vorhanden>
Fotos Marieta (mit Anais), Katze aus Spanien, Bild 1 Marieta (mit Anais), Katze aus Spanien, Bild 2 Marieta (mit Anais), Katze aus Spanien, Bild 3 Marieta (mit Anais), Katze aus Spanien, Bild 4 Marieta (mit Anais), Katze aus Spanien, Bild 5
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